Grüne Liste Gaiberg
 
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Presseberichte über die Grüne Liste Gaiberg

08.05.19 Veröffentlichung im Mitteilungsblatt Bammental-Wiesenbach-Gaiberg KW 19/2019

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08.05.2019 Veröffentlichung im Wochen Kurier

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Nussbaum-Medien v. 02.05.19

02.05.19 Veröffentlichung im Mitteilungsblatt Bammental-Wiesenbach-Gaiberg KW 18/2019

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Nussbaum-Medien v. 17.04.19

17.04.19 Veröffentlichung im Mitteilungsblatt Bammental-Wiesenbach-Gaiberg KW 16/2019

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Nussbaum-Medien 03.04.19

03.04.19 Veröffentlichung im Mitteilungsblatt Bammental-Wiesenbach-Gaiberg KW 14/2019

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Nussbaum-Medien 20.03.19

20.03.19 Veröffentlichung im Mitteilungsblatt Bammental-Wiesenbach-Gaiberg KW 12/2019

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RNZ v. 11.01.2017

11.01.17 Veröffentlichung in der Rhein-Neckar-Zeitung (Quelle: RNZ mit freundlicher Genehmigung)

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DANKE!
Bei meiner Verabschiedung in der der Gemeinderatssitzung am 21. Dezember 2016 hat mich Vieles gerührt und ich möchte mich bedanken für die vielen guten Worte und Geschenke, die mich überrascht haben. Bedanken möchte ich mich bei den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die trotz des nahen Christfests gekommen waren.
Ein ganz herzlicher Dank gilt Martin Boeckh, dem Mitstreiter der letzten Legislaturperiode, für die Bonsai-Stieleiche mit der kleinen Plastik-Wildsau, der erinnern sollte an den Ausspruch Bürgermeisters J. Klehr 1990: „Was kümmert sich die Deutsche Eiche, wenn sich daran die Wildsau reibt“, womit er unsere damalige Auseinandersetzung beendete. Danken möchte ich auch dem Grünen Landtagsabgeordneten Hermino Katzenstein und Inge Behner, der Grünen Kreisrätin für ihr Kommen, für die Worte, für das Buch und die Blumen.
Gefreut habe ich mich aber auch besonders darüber, dass die langjährige SPD-Kollegin Ingeborg Wankmüller extra aus Bammental kam und an die gute Zusammenarbeit erinnerte und mir Blumen schenkte. Dass der Grüne Gemeinderat Dr. Hans-Jürgen Hennrich schließlich seine kleine Trompete auspackte und die Fanfare aus dem Te Deum von Charpentier blies und zu einer lange Eloge ansetzte, hat mich sehr gerührt. Er überreichte mir ein Schwert aus Lebkuchen als Erinnerung an meinen langen Kampf und ein Kuchenherz als Symbol für das leidenschaftliche Engagement, beides gebacken von seiner Frau Gisela unter fachmännischer Mitwirkung von seinem Sohn Elias. Danke auch für das Buch zum Lutherjahr. Geendet hat er mit der Musik vom Anfang seiner Rede.
Danach ernannte mich Bürgermeister Gärtner zur Ehrengemeinderätin und schenkte mir ein Bild von Wolfgang Himmelmann „Gaiberg früher und heute“. Vielen Dank!
Bedanken möchte ich mich auch bei der Rektorin der Kirchwaldschule, Frau Lehmayer, für ihre anerkennenden Worte im Brief und bei den Bürgerinnen und Bürgern, die in den vergangenen Tagen und Wochen mir mit E-Mails und auf der Strasse für meine Leidenschaft für das Dorf das Beste zu erreichen.
Schließen möchte ich mit den Worten wie in der Gemeinderatssitzung: „Wenn ich vor meinem Schöpfer stehen werde, werde ich sagen: Ich habe mich bemüht.“ Mein Nachfolger im Gemeinderat Dr. Maximilian Haider wünsche ich viel Erfolg. Ich weiß, er wird es gut machen und ich werde ihn, wo ich es immer kann, unterstützen. Ihre Christa Charlotte Müller- Haider Wenn Sie an der Rede von Herrn Dr. Hans-Jürgen Hennrich interessiert sind, so finden Sie diese und Bilder (von Martin Boeckh ) von der Verabschiedung auf unserer home-page: www.GL-Gaiberg.de
Dr. Max. Haider
11.01.17
Veröffentlichung im Amtsblatt der Gemeinde

RNZ v. 10.11.2016

Gaiberg. (fi). Es war eine überschaubare Tagesordnung, mit der sich das neue Gemeinderatsmitglied in Gaiberg gleich bei seiner ersten Sitzung befassen konnte. Alexander Trost rückte für seinen Sohn Moshe nach. Der junge Mann in der Fraktion der Grünen Liste Gaiberg nimmt sein Studium in Potsdam auf und musste daher auf sein Mandat verzichten. Der Gemeinderat legt ihm dabei keine Steine in den Weg. Die Verwaltung hatte sich nun die Liste der GL bei den Kommunalwahlen vorzunehmen, um die Nachrücker zu ermitteln. Das wäre als nächster Maximilian Haider gewesen. Doch als Ehemann der bereits gemeinderätlich tätigen Christa-Charlotte Müller-Haider bleibt ihm das Amt aufgrund des Verwandtschaftsverhältnisses verwehrt. Susanne Heising kam als nächste in Frage, doch die Dame lehnte aufgrund von Krankheit eine Übernahme des Gemeinderatsmandates ab. „Nun bleibt es in der Familie, normalerweise beerbt der Sohn den Vater, hier ist es umgekehrt“ schmunzelte Bürgermeister Klaus Gärtner. Alexander Trost erklärte seine Zustimmung zum Gemeinderatsamt und leistete auch die vorgeschriebene Verpflichtungsformel. Ralph Steffen, SPD/Aktive Gaiberger und Stellvertreter des Bürgermeisters begrüßte das neue Gemeinderatsmitglied im Rund und bemerkte, dass ein Viertel der Gemeinderäte bisher gewechselt hätten, „wir warten mit Spannung, was noch kommt, herzlich Willkommen“. Ein wesentlicher Beschluss folgte mit der Festlegung der Gebühren für die Beisetzung in der neuen Urnenwand auf dem Friedhof. Bisher gab es demzufolge keine Gebühren für die Urnenbestattung. Die Kalkulation ergab nun, dass bei einer Liege/Stellfrist von 20 Jahren in den Urnenstelen der Betrag pro Kammer auf 850 Euro festzusetzen ist. In einer Kammer der Urnenstelen können maximal drei Aschenkapseln oder zwei Überurnen bestattet werden. Bei der Feuerbestattung, der Kremierung eines Verstorbenen, wird die Asche des Toten in einer Aschekapsel gesichert. Üblicherweise wird diese für die Trauerfeier in eine zusätzliche Urne, die sogenannte Schmuck- oder Überurne, gesteckt. Diese Überurne dient lediglich ästhetischen Zwecken und kann aus verschiedenen Materialien in unterschiedlichen Formen sein. Als Vergleich führte die Verwaltungsvorlage aus, dass ein Doppel-Urnengrab im Gräberfeld derzeit auf 30 Jahre Liegedauer 1.000 Euro kostet, ein Doppelgrab auf 30 Jahre kostet in Gaiberg 1.800 Euro. Wie auch bei den Liegestätten, kann eine Urnenkammer nach Zeitablauf wieder nachgekauft werden. Einstimmig schloss sich der Gemeinderat der Meinung der Verwaltung an und genehmigte die Gebühren für die Kammern der Urnenstelen.

10.11.16 Veröffentlichung in der Rhein-Neckar-Zeitung (Quelle: RNZ mit freundlicher Genehmigung)

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RNZ v. 27.09.2014RNZ v. 27.09.2014

27.09.14 Veröffentlichung in der Rhein-Neckar-Zeitung (Quelle: RNZ mit freundlicher Genehmigung)

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Ausstellung 2014

Bürgerinnen und Bürger Gaibergs informierten sich in der Ausstellung „Gaiberg: Aus Alt mach’ Neu“, organisiert von Mitgliedern der Grünen Liste Gaiberg, über gelungene Wohnbau-Sanierungsprojekte am Ort. (Foto: Dr. Max Haider)

Vernissage zur Ausstellung „Gaiberg: Aus Alt mach’ Neu“

Zu einer viel beachteten Ausstellung hatte die Grüne Liste Gaiberg schon vor Wochen in das Gaiberger BürgerForum eingeladen. Doch in der vergangenen Gemeinderatssitzung kam es zu einem Veto aus dem Gemeinderat mit Verweis auf einen Beschluss des Gremiums aus dem Jahr 1997, nachdem drei Monate vor einer Wahl nur nichtöffentliche parteiinterne Veranstaltungen stattfinden dürfen. Bürgermeister Gärtner ließ nun unter Punkt „Verschiedenes“ das Gremium hierüber entscheiden und es kam zu einer Rücknahme der Nutzungszusage – ein Vorgang, den das Kommunalrechtsamt inzwischen deutlich gerügt hat. Es hätte weder zu der Gemeinderatsentscheidung noch zur Nutzungszusage des Bürgermeisters kommen dürfen. Es musste nun kurzfristig ein neuer Ort für die Vernissage der Ausstellung „Gaiberg: Aus Alt mach’ Neu“ ein neuer Ort gefunden werden.
Unter dem Vordach der Hessenauer’schen Scheune fanden sich dann doch bei strömendem Regen erstaunlich viele Gaibergerinnen und Gaiberger zusammen, um sich den von der Künstlerin Ilse Kory eindrucksvoll in Szene gesetzten Foto-Vergleichen „Einst und Jetzt“ zu widmen. Viele Beispiele aus ganz Gaiberg, von verschiedenen Fotografen aus dem Ort zusammengetragen, lieferten eindrucksvolle Beweise dafür, was mit Ideenreichtum, Kreativität und Gespür für umweltgerechtes Wohnen alles möglich ist. Aus Asbestzement-Schindeln wurde ein farbenfroher Vollwärmeschutz, langweilige Flachdächer wurden mit Photovoltaik-Paneelen belegt und aus der Ölheizung wurde eine CO2-neutrale Fernwärmeversorgung mit Holz-Pellets, um nur einige Beispiele zu nennen. Den einführenden Vortrag hielt Wolfgang Himmelmann, Mitglied des Dorfentwicklungsausschusses, der fachkundig und lebendig die ortsbaulichen Aspekte der letzten Jahrzehnte kommentierte, mit all ihren Verfehlungen aber auch mit zahlreichen positiven Beispielen. Gaiberg als stadtnahes Wohngebiet hat dabei besondere Aufgaben zu stemmen: eine ständig wachsende Verkehrsbelastung, die Bereitstellung von Infrastruktur, die Finanzierung notwendiger kommunaler Einrichtungen – alles spiegelt sich auch im gegenwärtigen Streit um die richtige Strategie der Ortsentwicklung wider. Verdichtung im Ortskern? Baulanderschließung auf Kosten von Streuobstwiesen? Beibehaltung des Status Quo? Meinungen gibt es viele. Die beiden Vertreter der Grünen Liste haben sich bereits mehrfach eindeutig gegen eine Wohnbebauung auf den so genannten Schwäbisch-Hall-Wiesen und für eine Konzentrierung der Entwicklung im Zentrum ausgesprochen – aus ökonomischen und ökologischen Gründen. Auch bei der Vernissage der Ausstellung wurde das gegenwärtige Streitthema diskutiert, bisweilen leidenschaftlich aber immer sachlich und emotionsfrei. Wolfgang Himmelmann forderte eindrücklich eine Versachlichung der Diskussion und erinnerte dabei an das gemeinsame Projekt des BürgerForums, bei dem dies sehr gut gelungen sein. Architekt Himmelmann betonte, wie wichtig es sei, mit so einer Ausstellung einerseits Beispiele für gelungene Sanierungen am Ort zu geben, andererseits auch die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sich an dem Projekt „Ortskernsanierung“ zu beteiligen. „Die Bürger müssen auch erfahren, wie sie an finanzielle Zuschüsse kommen“, so Himmelmann.
Die Begeisterung an gelungen Sanierungsobjekten aus allen Ortsteilen war nicht zu übersehen. Inzwischen meldeten sich zahlreiche weitere Bürgerinnen und Bürger, die gerne mit ihren Sanierungsprojekten an die Öffentlichkeit treten wollen. So ist geplant, im Sommer dieses Jahres die Ausstellung in erweiterter Form – dann hoffentlich im BürgerForum und mit Unterstützung der Verwaltung – der gesamten Öffentlichkeit zu präsentieren. Im Sommer wird dann auch der aus Witterungsgründen ausgefallene Familienbrunch mit der Feier zu 25 Jahre „Grüne Liste im Gaiberger Gemeinderat“ nachgeholt.
boe

12.05.14 Veröffentlichung im Mitteilungsblatt Bammental-Wiesenbach-Gaiberg KW 20/2014

Pflanzaktion 2014

In einer Pflanzaktion wurde die Grünfläche zur Schule hin mit Sträuchern bepflanzt und gemulcht. (Foto: M. Boeckh)

Zur Grün ohne Dornen

In einem gemeinsamen Arbeitseinsatz lösten die Mitglieder der Grünen Liste Gaiberg ihr Versprechen ein und gestalteten die Grünfläche an der Zufahrt zur Schule. Gemeinsam mit weiteren Bürgerinnen und Bürgern aus Gaiberg und vor allem unter fachkundiger Leitung von Harry Ebert vom Gaiberger Pflanzenhof wurden rund ein Dutzend Sträucher gepflanzt, das Gelände eingeebnet und mit Rindenmulch bedeckt. Das Mulchmaterial und den Kleinlaster stellen netterweise die Gemeinde zur Verfügung. Dass das Grün der Grünen Liste keine giftigen Beeren und keine Dornen hat, ist selbstverständlich, betonten die beiden Gemeinderäte Christa Charlotte Müller-Haider und Martin Boeckh augenzwinkernd.
boe

25.01.14 Veröffentlichung im Mitteilungsblatt Bammental-Wiesenbach-Gaiberg KW 05/2014

BatteriesammelboxGemeinderat Martin Boeckh von der Grünen Liste überreichte in der letzten Sitzung des Gemeinderates Bürgermeister Gärtner eine Sammelbox für Altbatterien, damit in Gaiberg keine Altbatterien mehr in der Grünen Tonne oder gar im Restmüll landen. Foto: M. Haider

Gaiberg sammelt ab sofort auch Altbatterien:

Immer mehr Materialien müssen für ein wirkungsvolle Recycling getrennt gesammelt werden. Der Abfallkalender der für unsere Müllentsorgung und Wertstoffsammlung zuständige AVR gibt davon ein gutes Beispiel. Doch für Gaiberger Bürgerinnen und Bürger ist es nicht leicht, Problemstoffe oder Materialen, die einen hohen Materialwert haben, irgendwo bürgerfreundlich abzugeben. Unsere Grüne Tonne plus ist zwar schon seit über 20 Jahren eine Art Wertstofftonne, die mehr schluckt als reine Verpackungen; insofern können wir die bundesweite Diskussion um die neue Wertstofftonne, die aus der Gelben Tonne, wie sie fast überall in Deutschland eingeführt ist, gelassen betrachten.
ABER: Unsere Grüne Tonne schluckt nicht alles – schon gar keine Problemstoffe wie Energiesparlampen oder Altbatterien. Sie gefährden die Wertstoffsortierung der AVR und das Material landet im Sondermüll, der teuer entsorgt werden muss. Für Energiesparlampen gibt es leider noch immer keine bundesweite Rücknahmepflicht in den Geschäften. Die Sammelstellen – von offiziellen Recyclinghöfen abgesehen – sind freiwillige Einrichtungen. So hat die Grüne Liste auch schon vor längerer Zeit eine Sammelbox im Rathaus aufstellen lassen, wie auch schon vor Jahren eine Sammelbox für Tintenpatronen, Laserkartuschen und alte Handys. Die Sammlung von Altbatterien ist dagegen bundesweit über die ‚Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS)’ geregelt: Jeder, der Batterien verkauft, muss auch Altbatterien zurücknehmen – gleichgültig, wo sie gekauft wurden. Viele meinen, Altbatterien in unserer Grünen Tonne plus entsorgen zu dürfen. Das ist leider falsch und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Strafen belegt werden kann.
Um den Gaiberger Bürgerinnen und Bürgern das Recycling zu erleichtern, haben wir von der Grünen Liste in der vergangenen Sitzung des Gemeinderates Bürgermeister Gärtner eine grüne Sammelbox der GRS überreicht. Sie steht im Eingangsbereich des Rathauses mit allen anderen Sammelboxen in einem gekennzeichneten Raum („Sammelboxen“). Sie schluckt alle Arten von Gerätebatterien und Akkus und freut sich auf Ihren Besuch.
boe

29.05.13 Veröffentlichung in den Amtlichen Gemeindenachrichten KW 22/2013

Grüne Liste am LautenschlägerkreiselDas Bild zeigt von links nach rechts: Christa Charlotte Müller-Haider, MdL Manfred Kern, MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Bürgermeister Klaus Gärtner und Martin Boeckh bei der erneuten Begehung des Gaiberger Lautenschläger-Kreisels. (Foto: Max Haider)

Alles dreht sich um Gaibergs Kreisel Bleibt er oder weicht er?

Die Frage nach der Zukunft des Gaiberger Kreisels lässt sich derzeit nur mit einem vagen „vermutlich bleibt er“ umschreiben. Auch wenn die Verkehrsunfallstatistik kaum belastbare Zahlen liefert, so herrscht im Lande doch allgemein Unruhe ob einer EU-Richtlinie, die das Land angeblich vorschnell umzusetzen scheint. Doch aus dem baden-württembergischen Verkehrsministerium kam längst Entwarnung: Bei der Prüfung der Sicherheit von Kreisverkehrsplätzen sollten die zuständigen Behörden in Baden-Württemberg nach den Worten von Verkehrsminister Winfried Hermann künftig stärker mit Augenmaß vorgehen: „Aus Sicht der Verkehrssicherheit ist eine hindernisfreie Kreismittelinsel zwar grundsätzlich die beste Lösung. Allerdings gibt es keine festen Regelungen, wonach bestehende Hindernisse wie Kunstwerke, Bäume oder Findlinge immer zu entfernen sind. Bei der Wahl des Mittels zur Verbesserung der Verkehrssicherheit muss der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt werden“, vermeldete Hermann Anfang Februar.
So sehen das im Prinzip auch die Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen im baden-württembergischen Landtag. Auf Einladung der Gaiberger Gemeinderäte der grünen Liste Christa-Charlotte Müller-Haider und Martin Boeckh kamen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Charlotte Schneidewind-Hartnagel und der kulturpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Manfred Kern nach Gaiberg, um unseren Kreisel selbst in Augenschein zu nehmen, zumal Gaiberg in der ursprünglichen „Risiko-Liste“, so Schneidewind-Hartnagel, gar nicht vorkam. Bürgermeister Klaus Gärtner begrüßte die Delegation zunächst im Rathaus. Bei seinen Ausführungen zum Bau des von der in Gaiberg ansässigen Manfred-Lautenschläger-Stiftung finanzierten Kreisels wurde deutlich, dass man sich vor vier Jahren genau an die Bauvorgaben aus dem Regierungspräsidium gehalten hatte. Der Kreisel interpretiert das Wappen der Gemeinde, Stele mit Linde – auch wenn es aus Sicherheitsgründen gar keine Linde ist. Bei der Kreisverkehrsschau vom 22. Januar diesen Jahres, an der Vertreter des Regierungspräsidiums, des Landratsamtes, der Verwaltung und des Gemeinderats teilnahmen, wurde eine mögliche Beanstandung nach der neuen Verordnung zum Bau von Verkehrskreiseln thematisiert, ein Rückbau des Kunstwerks und des Baumes nicht ausgeschlossen. Allerdings ging der Verwaltung bislang noch immer kein Begehungsprotokoll zu. Bei der Vor-Ort-Begehung von letzter Woche sahen weder Schneidewind-Hartnagel noch Kern eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer und sprachen sich unmissverständlich für den Erhalt des Kreisels in seiner bisherigen Gestaltung aus. Rund um den Kreisel bestehe eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, und bei angepasster Geschwindigkeit sei es fast unmöglich, überhaupt in die Nähe der Stele bzw. des Baumes zu kommen, so dass hier nicht von einer Gefahrenquelle gesprochen werden könne. Die beiden Abgeordneten gehen davon aus, dass die zuständigen Behörden die neuen EU-Vorgaben dahingehend auslegen, dass im Sinne der Kunst der Kreisel unangetastet bleibt.
Martin Boeckh, Grüne Liste Gaiberg

18.03.13 Veröffentlichung in den Amtlichen Gemeindenachrichten KW 12/2013

Im Gaiberger Bankenviertel

Neues aus dem „Gaiberger Bankenviertel“

Nachdem schon im Sommer seitens der Grünen Liste Gaiberg die Entscheidung gefallen war, den La Canourgue-Platz durch eine neue Sitzgelegenheit zu bereichern, wurde die massive Holzbank durch die Gemeindeverwaltung besorgt, von uns geschliffen, umweltgerecht lackiert und nun mit einem Schildchen versehen. Gaibergs Bevölkerung ist nun herzlich eingeladen, sich von den Mühen des Alltags oder auch nach einem Spaziergang durch die Natur hier auszuruhen.

Martin Boeckh u. Christa Charlotte Müller-Haider (Foto: M. Haider)

22.09.12 Veröffentlichung in den Amtlichen Gemeindenachrichten KW 39/2012